Erzähltes sind kleine Geschichten oder Artikel, die nicht direkt einem bestimmten Thema zuzuordnen sind. Es können auch Beiträge sein, die einfach etwas erzählen, über die Krone oder rundum die Krone.
Der erste Tag dieser ungeraden Kalenderwoche ist ganz passend, denn wir haben offen. Wir haben beschlossen, dass wir Öffnungszeiten in den ersten Monaten testen und verschieben. Der 5. fällt grad auf den Montag so passt es ganz gut. Wir machen ’s Kaffeestüble zu zweit, Roland kümmert sich um die Küche, ich um das Drumrum.
wmdedgt?
WmdedgT? „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ ist seit Jahren eine monatliche Aktion bei Frau Brüllen immer am 5. eines Monats. Im Blog von Frau Brüllen können die Beiträge verlinkt werden.
Deko mit Pflanzen, Roland am Tisch dahinter
Tagesbeginn Montag
Der Wecker meldet um halbsechs, dass der Tag beginnt. Ich stehe kurz auf für Medikamente und Zähne putzen und habe dann den Luxus einen Kaffee ans Bett zu bekommen.
Mit Kaffee starte ich. Mit den Infos zum aktuellen Tag, ich poste Storys auf Instagram und in unserem Whatsapp. Prüfe ob die Webseite korrekt auf die Woche verweist, in der einen Woche muss da geschlossen stehen, am Montagmorgen der ungeraden soll da geöffnet stehen.
Danach duschen und Hunderunde, dieses Mal gut feucht von oben, aber wir drei lassen uns den Spaß nicht verderben.
Trüb regnerisch mit zufriedenen Hunden unterwegs
Was macht die?
Mein Job ist unter anderem werben und Deko, für mich gehören da lebende Pflanzen dazu. Diese stehen in der Woche, in der wir geschlossen haben, meist im Freien, weil es denen besser bekommt. Montags richte ich die Pflanzen neu. Pflanzen gibts im Schiff mit dem „Herein-wir-haben-geöffnet-Segel“, welches vorm Gebäude steht, während wir offen haben.
Das Tafelschild handgeschrieben mit Kreide informiert vorm Schaufenster
Pflanzendeko haben wir auch innen. Manche sind Pflanzen, die für innen gedacht sind, aber ich spiele auch gern mit anderen, die nach der Blüte ausgepflanzt werden. Ein bisschen was von meiner ersten Ausbildung zur Blumen- und Zierpflanzengärtnerin ist wohl hängen geblieben, Ute ohne Pflanzen gibt es nicht.
Das Schild, mit etwas für den Tag passendem, zu beschriften fiel dieses Mal aus. Wenn es stärker regnet verwischt das Tagesangebot darauf so schnell, dass es sich nicht lohnt.
Nach einem kurzen Frühstück im Laden gings zum Einkaufen. Kurz war ich in Schaffhausen, ich suchte einen Untersetzer für einen schweizer Balkonkasten, den gab’s grad jedoch nicht. Danach zum Gartencenter ich kaufte mehr Kräuter für den Koch und Dekopflanzen für innen. Danach noch zwei, drei Besorgungen in den Läden in Gottmadingen.
Ute mit verregneter Brille im Auto
Nach dem Ausladen, kurze gemeinsame Kaffeepause, die passend mit einem Kunden zu Ende ging. Ein Telefontermin zog sich noch etwas. Danach die Pflanzen richten und an die passenden Stellen versorgen.
Fotos machen…
Nebenbei mache ich derzeit sehr viele Fotos. Wir stehen mit ’s Kaffeestüble am Anfang. Fotos vom Gebäude, Fotos von der Deko, Fotos vom Sortiment, Fotos von dem was wir so tun…
Fotos „knipsen“, prüfen, löschen und sortieren. Abends schaue ich mir alle Bilder am Rechner in größerer Version an und sortiere direkt aus, etwa 15% fliegen sofort raus, weil irgendwas nicht passt. Die anderen werden sinnvoll beschriftet und in verschiedene Ordner sortiert.
Abschlusstätigkeiten
Um fünf schließen wir, wir räumen auf, wir putzen so weit, dass alles für den kommenden Tag bereit ist. Ganz zum Schluss kommt noch die Kasse, wenn auch der Tagesabschluss erledigt ist, ist Feierabend.
Die abendliche Hunderunde macht meist Roland, danach essen wir, dann schauen wir noch etwas Unterhaltsames im Fernsehen, meist ist das nur eine Folge einer Serie.
Text des Tafelschilds verläuft, die Kreide hält nicht
Nach der Abendhygiene bekommen die Hunde noch ihren Gute-Nacht-Keks und dann ist es Zeit fürs Bett. Kurz noch was lesen und dann war das der Tag.
Den Beitrag über den 5. und was ich den ganzen Tag so gemacht habe, den tippte und veröffentlichte ich erst am 6. Es hat sich was verändert zu dem Sonntag im Januar, an dem es hier erstmals ein wmdedgt gab.
Wir eröffneten am Donnerstag, 10. April 2025 unser ’s Kaffeestüble. Es wird, kein hippes Innenstadtcafé es wird ein bodenständiges ’s Kaffeestüble.
Welche Tage
Wir hatten keine Ahnung, wer sich, wann für welchen Teil unseres Angebots interessiert. Daher testeten wir Varianten an Wochentagen.
Krone Randegg und Kaffee
Wir nennen unser Angebot ’s Kaffeestüble, denn wir wollten und möchten gern tagsüber und auf jeden Fall mit Kaffee ein Angebot machen.
Wir wollen keine Erwartung enttäuschen. Beim Namen Krone Randegg würden die meisten ein Restaurant vor allem mit regelmäßigen Abendöffnungszeiten erwarten.
Schaufenster nachts mit angekündigter Eröffnung
Unser Angebot konzentriert sich auf Kaffee und was dazu passt. Unser Schwerpunkt liegt darüber hinaus bei Spätzle und Variationen wie Kässpätzle.
Unsere Gäste
Wir freuen uns auf unsere Gäste. Obwohl wir schon länger planen und mit einigen gesprochen haben, wissen wir nicht genau, wer sich für unser Angebot interessieren wird.
So starten wir mit dem was uns hoffentlich bald weitere Erkenntnisse bringt.
Wir haben uns angeschaut und angehört was an Rückmeldung kam. Vielfach ging es darum an einem bestimmten Tag um die und die Zeit das Angebot für diese Gruppe an Personen zu bieten.
Weniger interessant waren die unverbindlichen Öffnungszeiten.
Wir haben beschlossen, dass wir Öffnungszeiten in den ersten Monaten testen und nach Bedarf verschieben. Unsere Webseite hat immer die aktuellen Zeiten und einen Kalender, der über weiteres informiert.
Wir bieten
Wir sind zu zweit. Wir bauen und richten die Räume in der Krone Randegg. Wir kümmern uns um IT und wir haben einen weiteren Standort, den wir betreuen. Manche wünschen sich dass wir morgens öffnen, andere mittags, die einen kommen an den Tagen, die anderen da lieber nicht.
’s Kaffeestüble können wir nicht immer offen haben, aber wir können auf Wünsche eingehen.
Roland und Ute mit dem ersten Kaffee der Siebträgermaschine am endgültigen Platz
Wer kommen möchte kann sich den Wunschtermin reservieren, wir öffnen gern auf Vorbestellung.
Eine Blogparade, auf Jansens Pott, initiert von Tommi mit dem Hashtag #blogfragen und er hat ins Schwarze getroffen. Blogparaden gab es früher viele, in den letzten Jahren wurden sie immer seltener. Blogfragen als Blogparade heißt nicht nur so, sondern die hat sehr gut geklappt. Bei Tommi in den Kommentaren gibt es ganz viele, die Spaß daran haben teilzunehmen und selbst auf die Fragen zu antworten.
Ein Thema und mehrere Blogs, in denen ich schreibe, ich überlegte kurz, fand es hier spannend, denn welches Gebäude bloggt schon.
Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?
Ich persönlich habe 2007 angefangen, um zu wissen wie es geht, weil ich eine Kundenanfrage hatte ein Blog aufzusetzen.
Hier wollten wir ursprünglich bereits ab 2016 bloggen, die Grundidee war übers eigenhändige renovieren zu schreiben. 2023 schrieb ich schon warum dieses Blog entstand. Manches entwickelt sich einfach, renovieren ist hier im Blog bisher nur am Rande Thema, mehr ist es die Geschichte seit 1774, der Ort, das was mir so rund um die Krone Randegg begegnet.
Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?
WordPress, damit fing ich ursprünglich an, ich war nie völlig überzeugt, doch für den aktuellen Einsatz ist es sinnvoll. Aktuell schreibe ich in vier Blogs, bei manchen musste es WordPress sein, daher jetzt alle damit. Ich habe es in einigen Jahren immer mal wieder versucht, aber wenn ich mehrere Systeme nutze, befasse ich mich mehr mit den Systemen als mit bloggen.
Als ich 2015 fürs damalige Business ein Blog startete, war die Idee dass verschiedene Personen das Blog betreiben. WordPress führt bei einfachen Anleitungen und bei etwaig nötigen Plugins war klar, die gäbe es da auf jeden Fall.
Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?
Ja, ich persönlich habe auf blogger.com Beiträge in anderen Blogs geschrieben. Länger und immer mal wieder betrieben und aktiv genutzt habe ich serendipity. Die Aktiven bei s9y sind klasse. Leider nutzen nur wenige die Software, das macht manches im Alltag nicht so einfach. Schlussendlich habe ich mich entschieden nur noch eine Plattform zu nutzen, da kam ich an WordPress nicht vorbei.
Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel /Dashboard-Funktion Deines Blogs?
Blogbeiträge beginne, schreibe und beende ich am WP-Editor, der grad aktuell ist. Früher war es der Classic, der zuweilen sehr mühsam war, inzwischen ist es Guttenberg, der deutlich komfortabler ist.
Bilder bearbeite ich vorab, immer. Als die ersten sozialen Netzwerke schrieben, man gäbe die Rechte am eigenen Bild ab, hörte ich auf Originalbilder zu nutzen. Mindestens verkleinere ich heutzutage Bilder, bevor ich sie online poste.
Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?
Wenn irgendwas grad so ist, dass ich mich unbedingt dazu äußern möchte. Es ist ein Gefühl, von „das muss raus“. Mal ist es ein Thema was mir einfach so begegnet, zuweilen möchte ich etwas ganz dringend klarstellen, hin und wieder schreibe ich eine Grundlage, weil ich merke, dass ich gern drauf verweisen möchte. Ein „Journalistengen“ habe ich nicht, ich kann nicht über etwas schreiben, was mich nicht interessiert.
Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?
Wenn ein Artikel fertig ist, dann veröffentliche ich den auch. Es kommt vor, dass ich den Beitrag fertigstelle und plane, der wird dann automatisiert veröffentlicht. Meist jedoch geht raus, was ich geschrieben habe.
Manchmal wird ein Beitrag nicht fertig und ich muss abbrechen. Da kann es sein, dass der länger liegen bleibt. Ich habe auch schon Beiträge in den Entwürfen entsorgt, weil sie mir irgendwann nicht mehr passten, um sie fertig zu stellen.
Über welche Themen schreibst Du generell?
Ich behaupte von mir, dass ich nicht schreiben kann. Damit meine ich, ich bin keine Schriftstellerin, ich kann eine Anleitung zur Steuererklärung nicht so schreiben, dass sie jemand liest, nur weil sie schön formuliert ist.
Ich kann dokumentieren. Ich kann etwas erzählen, was mir wichtig ist. Ich kann Anleitungen schreiben. Ich kann Texte verfassen, die ein eindeutiges Thema haben, die nicht sprachlich schön für sich stehen müssen.
Je nach Blog variieren manche Themen, daher eben auch mehrere Blogs. Hier geht es um die Krone Randegg.
Alles was damit zusammenhängt darf vorkommen, ob es Geschichte ist, der Ort Randegg, die Region Hegau-Bodensee, das was wir im und rundums Gebäude tun.
Für wen schreibst Du?
Ich schreibe für diejenigen, die es interessiert. Ich schreibe öffentlich, weil ich mag, dass andere es lesen. Ich mag, wenn ich auf Artikel angesprochen werde.
Vernetzen innerhalb derer, die bloggen finde ich gut. Einige Menschen lernte ich anfangs nur online kennen und traf sie später persönlich.
Zielgruppenorientierte Artikel, die über etwas berichten, damit es sinnvoll ist, das kann ich nicht.
Screenshot Blogbeitrag in mobiler Ansicht
Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?
Den einen Lieblingsbeitrag habe ich nicht, hatte ich nie, nicht in diesem und auch in keinem anderen Blog. Ich mag für mich Rückschauartikel ganz gern, die sich mit früheren Beiträgen befassen.
Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?
Blogpausen hatte ich immer mal wieder, insbesondere in einzelnen Blogs. Ich begann mit zwei Blogs, hatte zeitweise eins, aktuell sind es vier. Je nach Bloganzahl und dem was ich gerade an Zeit für Bloggen aufwänden kann, gibt es größere Lücken.
Hier im Blog gab es zwei Jahre Sendepause. Das worüber wir bloggen wollten, konnten wir wegen bürokratischer Hindernisse nicht unbekümmert schreiben. Erst nach dieser Pause machte es wieder Spaß hier zu bloggen.
Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?
Klick dir ein WordPressblog entweder bei einem Provider oder bei wordpress, mit dem es ohne viel Aufwand möglich ist, einfach mal zu schreiben.
Schreib, veröffentliche, tipp einfach runter, was du tippen willst, dann raus damit. Nach einiger Zeit und einigen Artikeln wird klarer, was es werden kann, werden soll, wie es weiter gehen kann.
Screenshot der Blogstartseite Krone Randegg machts
Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?
Die Plattform wechsle ich vorerst nicht, falls sich WordPress zerlegt, überlege ich neu.
Neue Features gibt es immer mal wieder und dann geht auch mal wieder was. Es gibt unzählige Plugins für WordPress, die irgendeine Funktion haben. Mal ist mir etwas wichtig, dann kommt es rein. Hin und wieder geht irgendwas nicht, dann schalte ich es ab.
Zuletzt habe ich ein neues Plugin für Kommentarabos eingebaut, mal sehen wie sich das verhält.
Über Design als relevanten Teil eines Blogs bin ich inzwischen weg. Die meisten lesen mobil, da wird das Design oft einfach abgestellt und ein Lesemodus genutzt.
2007 gab es in den ersten Blogs ein selbst erstelltes Design. Es basierte auf einer leeren Vorlage um die wichtigsten Funktionen zu berücksichtigen. Später gab es fürs Design leicht anpassbare Themes, Plugins, Page-Builder. Inzwischen nutze ich die twenty-Themes von WordPress und passe sie leicht an und gut ist.
Insgesamt habe ich kürzlich technisch einiges umgestellt, so dass ich mich in nächster Zeit vor allem ums inhaltliche bloggen kümmern kann und will.
Durch diverse Blogs geht in Beiträgen die Überlegung ob Artikelbilder auf der Startseite eher hilfreich oder schwierig sind. Die Autoren schreiben, was sie bevorzugen. Kaum jemand ist völlig strikt, auch die Kommentierenden kommen mit beiden Varianten gut zurecht.
Vorher-nachher-Fotos
2021 planten wir vor allem übers Renovieren zu bloggen. Vorher-nachher Bilder wären da sinnvoll und somit wären Beitragsbilder gut einzubauen. Auf Grund sehr viel ärgerlicher Bürokratie, verging uns zunächst der Spaß am schreiben über die Fortschritte im Gebäude. Daher lag das Blog erst einmal auf Eis.
Nach einer längeren Pause begann ich wieder zu bloggen. Da ich nicht in erster Linie übers Renovieren schreiben wollte, überlegte ich nochmal, ob Artikelbilder sinnvoll wären. Mir war klar, dass es zuweilen herausfordernd sein würde, passende Fotos zu finden.
Lauter gleiche Artikelbilder?
Beitragsbilder hin oder her, ohne Bilder lädt eine Seite natürlich schneller. Kurz schwankte ich, ob Artikelbilder sinnvoll sind. Das Beitragsbild ist das Foto, welches in den Übersichten zu dem jeweiligen Artikel angezeigt wird. Grundsätzlich mag ich Artikelbilder und finde es gut, sie zu nutzen, denn es hilft Beiträge zu unterscheiden. Bei einigen Themen ist es leicht diverse passende Fotos zu nutzen.
In diesem Blog geht es jedoch immer mal eher um Beiträge rundum die Krone Randegg, ein Gebäude. Ein Gebäude ohne Grundstück rundum, mitten im Dorf. Fotos sind nur aus wenigen Blickwinkeln möglich. Es gibt fast keine Natur rund ums Haus, somit bleibt nicht so viel, was sich auf einem Foto ändert.
Ein Gebäude blüht nicht
Ein Gebäude ist wie es ist, es grünt nicht, es blüht nicht. Das Grundmotiv ändert sich somit von außen wenig. Zuweilen ist es herausfordernd, dass nicht jeder Beitrag dasselbe Bild nutzt.
Beiträge sollen auch am Bild unterscheidbar sein. Ich möchte, dass zumindest auf der Startseite die Artikelbilder verschieden wirken.
Wie mittlerweile zu erkennen ist, habe ich mich schlussendlich für Beitragsbilder entschieden. Auch wenn es teils herausfordernd ist, Fotos zu erstellen, die gut und verschieden aussehen. Bewusst denselben Blickwinkel sollen die Fotos vom 12tel-Blick haben, da geht es um die Unterschiede, trotz des gleichen Motiv in genau dieser Sicht, wie jetzt bereits für Januar und Februar.
Immer dasselbe Motiv die Krone Randegg, hier mit den Hunden Richie und Gismo
Das sehr auffällige Petrolgrün mit weißen Akzenten des Gebäudes ist sehr leicht erkennbar, wenn es um Fotos geht, die nur einen Ausschnitt zeigen, wie im Artikelbild bei den Kneipennamen. Für mich sind die bisherigen Bilder nicht gleich, für Außenstehende ist es vermutlich trotzdem manchmal schwer die Blogbeiträge anhand der Bilder zu auseinander zu halten.
Tagebuchbloggen, dieser Begriff beschreibt Beiträge, die von einem Tagesablauf berichten. Heute am 5. Januar, kommt hier ein Tagesbericht, denn der Fünfte des Monats ist der Tag von Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? abgekürzt wmdedgt.
Dieses Format gibt es bald ein dutzend Jahre. Die Frau Brüllen, die schon seit 2004 bloggt veranstaltet es und dort gibt es weitere Beiträge über den 5.1.2025.
Leichter Schneefall nachts
nächtlich, verschneite Krone
Abends begann es bereits leicht zu schneien, das Foto entstand nachts kurz vor halbdrei. So unberührt ist Schnee sonst nicht. Der Blick geht auf die Hauptstraße des Dorfs und da ist tagsüber immer jemand unterwegs.
Kaffee im Bett
Nach den Fotos ging ich ins Bett und las noch einige Zeit. Der 5.1.25 ist ein Sonntag, daher gabs keinen Grund um eine bestimmte Uhrzeit wieder aufzustehen. Ab und zu nutzen wir solche Gelegenheiten um morgens langsam in den Tag zu starten. In Ruhe mit einem großen Kaffee plaudern, später einen weiteren Kaffee und erst danach die Tagesroutine mit duschen und alltäglichem beginnen.
Je eins am Tag
Wir bauen seit 2016 immer wieder. Wir hatten im September ein großes Fest bei dem wir sehen konnten was wir für den nächsten Schritt wollen und umsetzen sollten.
Baustellenbereiche im Gebäude und in der Freizeit weiter dran arbeiten, das klappt manchmal richtig gut, aber über viele Jahre braucht es teils ein Extra für die Motivation.
farbliche Akzente setzen
Wir haben uns vorgenommen „je eins am Tag“. Ich bin derzeit dabei zu streichen, mal eine Wand, mal eine Stelle, die wegen Details oder Farbwechseln mehr Zeit braucht.
Heute habe ich mir einen Rahmen vorgenommen, in dem früher eine Tür war. Die Farbe war schon länger mal offen und wollte nicht wie ich wollte, daher gabs da nur ein bisschen Gefummel für den Erstanstrich.
Eins am Tag, wäre eins fertig bekommen, fertig wurde der Rahmen nicht. Deshalb nahm ich noch einen Rest weiß und kümmerte mich noch Stellen, die viel Fummelei brauchen.
Blümlekram
Im Sommer gibt es einige Pflanzen rundums Haus, die jedoch im Winter nicht draußen bleiben können. Unter anderem habe ich einige Orchideen, die jeweils mitten im Winter blühen.
Cymbidien im Schaufenster
Solange die Cymbidien nur grüne Blätter habend, stehen sie zwischen anderen Kübeln im Winterquartier. Blühende Orchideen mag ich an Stellen haben, an denen mindestens ich sie regelmäßig sehe.
Heute räumte ich einige blühende Cymbidien um, so dass die Blüten nicht ungesehen verblühen. Das Foto ist vom letzten Jahr, da ich dieses Jahr noch keinen fotogenen Platz habe.
Sonntagvormittag leicht verschneit mit Wichtelmützen
Abendprogramm
Das Abendprogramm bestand aus Essen in zwei Etappen, einmal schon früh um fünf Uhr nachmittags und später nach neun Uhr noch einen Salat. Um fünf gab es selbstgebackene Brioche, die gelang Roland so, dass wir sie komplett aufgegessen haben.
Im Fernsehabendprogramm gab es den Jahresrückblick von Urban Priol. Danach streamten wir noch etwas quer durch.
Andere und #WMDEDGT
Danach begann ich diesen Beitrag zu tippen, die Fotos zu bearbeiten und einzubauen. Ein bisschen die bereits veröffentlichten Beiträge zu lesen, wir sind nicht die Einzigen, die sonntags renovierbasteln.
Und da war der Tag auch schon vorbei, der Beitrag war erst nach Mitternacht fertig.
Für die meisten ist Werbung vor allem nervig. Für geschäftliche Aktivitäten ist Werbung jedoch nötig.
Wir möchten demnächst ’s Kaffeestüble eröffnen. Das wissen wir, einigen Menschen aus unserem Umfeld haben wir es erzählt. Das würde jedoch nicht genügen um einige Gäste zu haben, die Kaffee oder anderes haben möchten.
Keine Werbung – keine Gäste
Klar, wir haben mit unserer Krone Randegg ein Gebäude, dem noch anzusehen ist, dass es ursprünglich eine Gaststätte war. Allerdings war im Jahr 2000 das letzte Mal eine Gaststube offen. Wir haben seit 2016 außen umfassend renoviert, seit zwei Jahren sieht’s insofern ziemlich gleich aus.
Werbung ist nötig
Würden wir einfach so werbefrei eröffnen, wüsste das niemand und wir bekämen keine Gäste. Unser Angebot bliebe unerkannt, wenn wir nicht dafür werben.
Wir müssen also werben, damit potenzielle Gäste erfahren, dass wir etwas anbieten. Nur wer unser Angebot kennt, kann sich entscheiden zu kommen.
Werbesymbole bei uns
Wir kommen aus der Informatik und Ute ist mit miradlo seit 2004 selbständig. Das Internet, Webseiten, Onlineshops, soziale Netzwerke sind für uns Alltag.
Bei eigenem und teils auch mal bei Kunden gehörten und gehören auch Tätigkeiten, mit denen manche eine Werbeagentur beauftragen. Die Krone Randegg hieß schon immer Krone. Am Gebäude hängt eine Krone, daher war klar, dass auch im Logo die Krone wieder auftaucht.
Zur Krone kommt für ’s Kaffeestüble bei uns ein Kaffeebecher. Keine Tasse, sondern ein Becher, weil wir Becher ausschenken wollen. Verzehrbares werden wir anbieten, aber sicher ist bisher nur, dass es auch mal Kässpätzle geben wird. Daher haben wir uns für Essbares auf den Smiley beschränkt, dem es schmeckt.
Ute kümmert sich schon immer um’s Erstellen von Logos und das Anpassen für verschiedene Zwecke.
Werben on- und offline
Online werben ist für uns immer klar und selbstverständlich, weil wir selbst seit den Neunzigern online sind.
Wir haben ein gut sichtbares Gebäude, welches nach Gastro aussieht, direkt an der Hauptstraße mit einigem Durchgangsverkehr in einem Dorf. Für uns war damit klar, wir werben am und ums Gebäude, also offline-Werbung.
Wir möchten auf unser Angebot aufmerksam machen und hoffen auf Gäste sobald wir in Kürze eröffnen.
Krone wieso heißen Kneipen so? Krone, klar unsere Krone ist die Krone, was ist mit Rose, Anker, Sternen, Adler, ich fragte mich woher kommen Gaststättenamen eigentlich.
Kartenzahlung statt Münzen zählen Früher, es ist lange her, bis 2002 bedeutete ein Ausflug nach Österreich Geld wechseln, Kurs DM-Schilling ungefähr 1:7 umrechnen.
Randegg 1214 – 810 Jahre Randegg Das Buch 800 Jahre Randegg wurde zum Jubiläum 2014 veröffentlicht, daher ist Randegg im Hegau mittlerweile bereits 810 Jahre alt.
Webseite aktualisiert Webseiten werden häufig aufwändig erstellt, viel überlegt, angepasst, ausgesucht und in Szene gesetzt.
Schauen wir mal, Ute lächelnd am Rhein in Büsingen
Vom hippen Innenstadtcafé mit Chichi in einer supertollen Großstadtfußgängerzone mit Wohlfühlatomsperre zu unserem ’s Kaffeestüble ist gar nicht so weit und es kommt auch bald.
’s Kaffeestüble
Wir hatten im September ein großes Fest, bei diesem konnten wir sehen, wie weit unsere Räume bereits für unsere Eröffnungspläne passen. Wir wollten eine Minimalversion umsetzen, in der noch nicht alles perfekt wäre und wollten noch in 2024 eröffnen.
bei den vielen Gechenken waren Kronen dabei, das Foto haben wir versprochen
Unsere Pläne für ’s Kaffeestüble stehen. Wir gaben alles was wir konnten, haben einige Ideen zurückgestellt, manche Umsetzung minimiert. Doch es sollte nicht sein. Wir mussten unsere Eröffnung verschieben.
Verschoben -Lieferungen
Wir waren gerade im Schwarzwald, als mich die Nachricht einer Nachbarin erreichte, eine Spedition habe eben zwei Paletten abgestellt. Sie habe den Spediteur überzeugen können, die Lieferung immerhin hinters, nicht vors Haus direkt an die Hauptstraße zu stellen. Ich kontaktierte den Händler und fragte, was ihre Idee von Ankündigung wäre. Es täte ihnen leid, das hätte anders laufen sollen, sie denken es passiert nicht wieder.
Lieferung nur abgestellt, dann fahren wir die Paletten an die richtige Stelle
Gabelstapler für Lieferung
Nach einiger Erfahrung mit Anlieferungen, mehreren Jahren miradlo Versanddepot, unzähligen Bestellungen für den hiesigen Umbau seit 2016, war mir vieles geläufig. Doch der zweite Teil der abgestellten Lieferung, war am Tag danach morgens der Anruf einer Spedition, er sei in einer Stunde da, ich hätte ja sicher einen Gabelstapler. Ich hatte schon einiges, aber dass ich einen Gabelstapler haben solle, das war neu. Er habe die Palette für mich aber keine Rampe, die Palette habe 312 kg. Ich, 159 cm groß, fragte, ob er glaube, dass ich die Palette mal eben runternehmen könne. Nein, das denke er schon nicht, aber wenn da weder Ameise noch Gabelstapler sei, könne er nicht abladen.
Langer Rede kurzer Sinn, in der Folgewoche hatten sie einen LKW gefunden, der eine Rampe hatte und lieferten im üblichen „frei Bordsteinkante“
Ameise oder so?
Wenige Tage später wieder morgens ein Anruf, dieses Mal sollte eine Tür geliefert werden, ich hätte doch sicher eine Ameise, einen Gabelstapler oder ähnliches, er habe da eine Tür, aber keine Rampe am LKW. Inzwischen schon geübt versuchte ich zu erklären, dass ich nichts von alledem habe. Das sei jetzt doof, da müsse er den Chef fragen, denn dann lohne es ja nicht, fast in die Schweiz zu fahren. Wir konnten gut eine Woche später mit sehr freundlichen Nachbarn das Abladen lösen.
Abladen Rampe am LKW war nicht so einfach
Abzugshaube
Ein professionelle Küche braucht eine Abzugshaube. Wir recherchierten, fanden eine und bestellten. Beim Überprüfen wie sie einzubauen wäre, stellten wir fest, die ist ohne Motor oder Zubehör. Eine Rückfrage ergab, ja vielleicht hätten sie es auf der Webseite erwähnen können, aber der Lüftungsbauer wird das schon lösen. Von unserer Idee mal eben zu installieren, verabschiedeten wir uns.
…und da war noch…
Einige weitere Punkte waren ungeplant und liefen einfach nicht.
Gerichtstermin
Wir hatten noch diverse Vorbereitung und einen Gerichtstermin, weil sich jemand nicht an Regeln des Umgangs hielt. Wir haben gewonnen, obwohl der Richter einen Teil der Leistung unserer anwaltlichen Vertretung kommentierte mit:
„Das ist Grundlage im zweiten Semester des Jurastudiums, das hätte nicht passieren dürfen.“
Projektwohnung
Wir haben mehrfach eine unserer Projektwohnung vorbereitet, ein Bett mehr rein oder raus, die Möblierung etwas verändert und dann kam eine Absage.
Renovierung
Wir haben noch immer Teilbereiche, die wir noch nie renoviert hatten. Doch für die Eröffnung ging es um einen schon vor Jahren renovierten Teil. Offenbar war es nicht so optimal gerichtet worden, wie gedacht, denn beim Streichen kamen größere Teile der Decke runter. Es war ein weiteres Puzzlestück mit deutlich mehr Aufwand als geplant.
Gesundheit
Da unser Zeitplan sehr knapp war, war Rolands Hexenschuss ein weiteres Rädchen, meinen abgebrochenen Zahn der einen Notdiensttermin beim Zahnarzt für ein Provisorium braucht war ebenfalls nicht hilfreich.
Fröschenbach im Haus
Arbeiten um das Wasserproblem zu lösen
Kanalarbeiten im Dorf sind prima damit alles abfließt. Dieses Mal ging es schief. Wir hatten kein Wasser mehr. Es stellte sich heraus, dass der Sensor unserer Enthärtungsanlage abstellte, weil Wasser im Untergeschoss stand. Bei genauerem Betrachten ergab sich, dass das Wasser aus Nachbars Hauswand rausfloss und auf kurzem Weg in unser Gebäude wieder rein. Roland sorgte im Keller für einen abfließenden Weg. Beim Nachbarn grub die Gemeinde die Straße auf um den Abfluss zu ermöglichen. Irgendwann im neuen Jahr werden die Arbeiten wohl abgeschlossen sein.
Mehrere Blumensträuße bekamen wir zum Fest,, im Hintergrund die Krone
Eröffnung verschoben
Als klar wurde, dass wir unseren Wunschtermin nicht halten könnten, gab es Varianten. Wir hätten nur kurz verschieben können, hielten irgendwann im Januar jedoch nicht für einen sinnvollen Starttermin. Daher entschieden wir uns gegen die ursprüngliche Minimalversion, kalkulierten neu und verschoben daher deutlich.
Wenn ich unterwegs bin und gefragt werde, wo ich wohne, dann sage ich zunächst immer Randegg. Nicht selten ist die Gegenfrage: „Liegt Randegg nicht in der Schweiz?“
Randegg ist grenznah, bei längeren Spaziergängen mit den Hunden ist die schweizer Grenze schnell mal überschritten. Jedoch, Randegg liegt nicht in der Schweiz.
Region Hegau-Bodensee
Je nachdem in welchem Zusammenhang erwähne ich eher Gottmadingen als den Hauptort der Gemeinde, den Landkreis Konstanz, die Region Hegau-Bodensee oder gar das südliche Baden-Württemberg.
Viele Jahrzehnte lebten wir in Konstanz, eine deutlich größere Stadt und dort auch mitten in einem belebten Ortsteil, sehr nah an der Innenstadt gelegen. Auch gibt es dort natürlich den See.
Ausflug mit den Hunden nach Konstanz, an der Seestraße den Blick genießen
Wer das weiß, fragt meist, ob mir in Randegg nichts fehle. Lange hätte ich es anders erwartet, aber tatsächlich fehlt mir nichts. Der Rhein ist von hier aus für mich ähnlich schnell erreichbar, wie in Konstanz der See. Die längere Strecke ist schneller daher bleibt es ähnlich.
Was die größere Stadt bietet kann ich mit einem Ausflug schnell erreichen. Vieles habe ich auch früher nicht so oft genutzt, dass ich es nicht jetzt mit längerer Anfahrt wieder haben könnte.
Wo genau liegt Randegg denn?
Vermutlich werde ich immer mal wieder über Randegg und die Region bloggen. Daher habe ich jetzt mal einen Kartenausschnitt bei openstreetmap als Bild eingebunden, so dass es direkter zu sehen ist.
In der Karte habe ich ergänzt, Markierung: Randegg, Ortsteil von Gottmadingen, Landkreis Konstanz, Region Hegau-Bodensee, südliches Baden-Württemberg, Deutschland in der Grenzregion Schaffhausen, Schweiz, nahe zur Exklave Büsingen am Hochrhein
Von Randegg sind es … km bis
Um auch in kommenden Beiträgen darauf verweisen zu können, starte ich mit einer Liste relevanter Orte und der Entfernung zu unserer Krone Randegg.
Die touristisch besonders interessanten Orte habe ich verlinkt. Einmal verlinkt mit openstreetmap bezogen auf die Krone Randegg und einmal mit googlemaps die angegebenen Entfernungen wieder zur Krone Randegg, die in der Ortsmitte Randegg liegt.
Webseiten werden häufig aufwändig erstellt, viel überlegt, angepasst, ausgesucht und in Szene gesetzt.
Irgendwann kommen die ersten Änderungen, diese werden oft schon nicht mehr ganz so genau geplant. Im Lauf der Zeit ändert sich rundum einiges, technisch schon, aber auch was als moderne Internetseite empfunden wird. Im Netz sind 4, 5, 6 Jahre eine Ewigkeit.
krone-randegg.de Relaunch
Unsere Hauptseite krone-randegg.de hatten wir vor etwa acht Jahren erstellt und immer mal geändert, aber bis jetzt nur teilweise. Die wayback-Maschine hat die Seite erstmals im Februar 2017 indiziert. Die Schriftart des Logos ist unverändert.
Technisch ist alles völlig anders, wir nutzen eine ganz andere Software. Optisch ist der Webauftritt mehr an die heutige Zeit angepasst.
Inhaltlich ist einiges erhalten geblieben. Grundlegende Infos zur Krone Randegg als Ganzes haben sich nicht verändert.
Optisch haben wir einiges überarbeitet, siehe die Screenshots im Vergleich.
’s Kaffeestüble
Wir planen in Kürze ’s Kaffeestüble in der Krone Randegg zu eröffnen. Noch immer planen wir ohne Chichi und denken nicht an ein hippes Innennstadtcafé. Diese Ergänzung passte nun wirklich nicht mehr ohne jetzt mal wieder alles neu zu machen.
Ganz neu online ist die Seite über ’s Kaffeestüble. Im Moment bis zur Eröffnung noch ohne Details zu Öffnungszeiten, Speisekarte und Preisen.
Wir sind teils noch verhalten. Einerseits möchten wir einiges testen und sehen wie unsere Gäste reagieren.
Welche Öffnungszeiten werden angenommen? Wann kommt niemand?
Welche Kunden kommen? Wir wollen tagsüber öffnen, kommen Einheimische, Handwerker, Menschen die durchs Dorf fahren?
Welche Produkte unseres Angebots mögen die Gäste? Mögen alle unseren Kaffee aus der Siebträgermaschine so gern wie wir? Je nachdem wer, wann kommt, wird sich auch unterscheiden, was gegessen wird. Passt was wir uns vorstellen?
Andererseits wollen wir nicht einen zuverlässigen Rahmen bieten. Daher wägen wir im Moment noch ab, womit wir starten.